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Egotronic: »Könnte geil sein, ist es aber nicht« rezensierte einst die Intro über die Scheibe 'Lustprinzip'. Dass dieses Fazit gleichermaßen von wenig Sachkenntnis wie mangelnder Feldrecherche zeugt, bewiesen die beiden Plattenbau-Berliner heute Abend im Juze Buchloe.
Mit im Gepäck waren die hauseigenen Praktikanten Basslaster, die im Vorfeld und im Nachspiel des Gigs für mehr als grundsolide Elektroklänge mit eindeutigen Krawall-Rave Einschlägen sorgten.
Vorweg muss ich sagen, dass ich noch nie so viele Punks auf einem Elektrokonzert gesehen habe; es könnte vielleicht an den präsentierten Liedern mit eindeutiger politischer Message liegen. Opener war der Standardsong für Auswärtsauftritte »Berlin Calling«, gefolgt von der Krawall-Hymne »Raven gegen Deutschland« und »Nicht nur Raver (Plündern auf Pille)«. Das 8bit Geschrammel hoch, die Bässe tief, das Juze voll und schweißnass; so stellt man sich das geeignete Elektro-Pop-Punk-Konzert doch vor.
Neben der Belästigung der beiden Interpreten durch wiederholte Stagediver und Laptop-zuklappende-Human-Hindernisse traten der Band noch akute Biernot und ein paar kleine Malörs in den eigenen Songs in den Weg. Aber Flick-Flack, war ein dufter Abend. Abgeschlossen wurde der Auftritt noch mit einem Tribut an die Jungs von Frittenbude in Form eines Remixes des Lieds »Pandabär« und als letzten Song gabs dann »die Partei«.